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HILBERT MEYER

Unterrichtsentwicklung

Inhalt

Vorwort

TEIL I: GRUNDLAGEN

Kapitel 1: Didaktische Orientierung der Unterrichtsentwicklung

1

Einleitung

1.1

Arbeitsdefinition

1.2

Prozessmodell

1.3

Prozessmerkmale

2

Didaktische Ansprüche an Unterrichtsentwicklung

2.1

Überblick

2.2

Zehn Didaktische STANDARDS

2.3

Das Lernen der Schüler verstehen lernen

3

Druck aus dem Kessel nehmen!

Kapitel 2: Drei-Säulen-Modell des Unterrichts

1

Grundformen des Unterrichts

1.1

Arbeitsdefinition und Überblick

1.2

Drei-Säulen-Modell

2

Vier Grundformen und zwei Varianten

2.1

Gemeinsamer Unterricht

2.2

Direkte Instruktion

2.3

Radikal Individualisierender Unterricht

2.4

Moderat Individualisierender Unterricht

2.5

Kooperativer Unterricht im engeren Sinne

2.6

Kooperativer Unterricht im weiteren Sinne

3

Entwicklungsarbeit mit dem Drei-Säulen-Modell

3.1

Bestandsaufnahme und Zielsetzung

3.2

Konkurrierende Entwicklungsstrategien

3.3

Differenzierung und Integration

3.4

Hilfen und Kontrollen

4

Mischwald ist besser als Monokultur

TEIL II: AUFGABEN

Kapitel 3: Persönliche Entwicklungsaufgaben

1

Kluge Ideen und Prototypen

1.1

Arbeitsdefinition

1.2

Entwicklungsdimensionen – Didaktisches Sechseck

1.3

Fünf-Schritte-Schema

2

Entwicklungsviereck

2.1

Vier Ecken

2.2

Arbeit mit dem Viereck

2.3

Individuelles Profil entwickeln

3

Was hilft?

Kapitel 4: Gemeinsame Entwicklungsaufgaben

1

Schul- und Unterrichtsentwicklung

1.1

Arbeitsdefinition

1.2

Personal-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung

1.3

Entwicklungsarbeit als Lernprozess

2

Entwicklungsraute

2.1

Vier Ecken

2.2

Arbeit mit der Raute

2.3

Vom Prototyp zur Verstetigung

3

Profil und Programm

3.1

Schärfung des Unterrichtsprofils

3.2

Schulen in Schwierigkeiten

3.3

Leitbild T.E.A.M.-Schule

4

Gütekriterien der Entwicklungsarbeit

TEIL III: BAUSTELLEN

Kapitel 5: Akteure

1

Akteurstheorie

1.1

Governance-Modell

1.2

Häuptlinge, Indianer, Strippenzieher & Co

2

Lehrerkooperation

2.1

Freiwillige Arbeit in Zwangsgemeinschaften

2.2

Kooperationsformen

2.3

Qualitätsstufen der Kooperation

3

Die Rolle der Schulleitung in der Unterrichtsentwicklung

3.1

Aktuelle Forschungsergebnisse

3.2

„Steuern – nicht rudern!“

4

Spielregeln

Kapitel 6: Herausforderungen

1

Pflicht und Kür

1.1

Hauseigene und persönliche Lehrpläne

1.2

Schüleraktivierende Methoden

1.3

Selbstgesteuertes Lernen

1.4

Kompetenzorientierter Unterricht!

1.5

Umgang mit Heterogenität

1.6

Inklusiver Unterricht

2

Produktive Arbeit in einstürzenden Neubauten (?)

2.1

Stolpersteine

2.2

Wie viel Zweckrationalität verträgt die Schule?

3

Gelingensbedingungen der Entwicklungsarbeit

TEIL IV: MASSSTÄBE

Kapitel 7: Forschungsergebnisse

1

Theorierahmen

1.1

„Von China lernen heißt siegen lernen“ (?)

1.2

Oberflächen- und Tiefenstrukturen

1.3

Angebots-Nutzungs-Modelle

1.4

Quantitative und qualitative Forschung

2

Wirksamkeitsforschung

2.1

John Hatties Synthese von Metaanalysen

2.2

Schwach wirksam: Oberflächenstrukturen des Unterrichts

2.3

Stark wirksam: Tiefenstrukturen des Lernens und Lehrens

3

Didaktische Entwicklungsforschung

Kapitel 8: Qualitätsmaßstäbe

1

Was ist Qualität?

1.1

Begriffsklärung

1.2

Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität

1.3

Qualitätsmanagement

2

Kriterien guten Unterrichts

2.1

Kriterienkatalog Unterrichtsqualität

2.2

Nutzung und Überarbeitung

3

Leitbild professioneller Lehrerarbeit

3.1

Kriterienkatalog Lehrerprofessionalität

3.2

Professionswissen

3.3

Handwerkszeug

3.4

Berufsethos

4

Wie geht’s weiter? – Tagträume eines 68ers

Literaturverzeichnis

Sach- und Personenregister

Inhaltsübersicht CD-ROM: Arbeitshilfen

Sie können die Kopiervorlagen hier aus dem Internet als PDF-Datei herunterladen.

Vorwort

In diesem Band mit dem absichtlich knappen Titel „Unterrichtsentwicklung“ fasse ich Einsichten und Anregungen zum Thema Unterrichtsentwicklung zusammen, die in schulinternen und schulübergreifenden Lehrerfortbildungen der letzten zehn Jahre entstanden sind. Sie werden mit Hinweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse ergänzt.

Adressaten: Das Buch wendet sich an die in Kapitel 5 genannten Träumer, Häuptlinge, Indianer, Strippenzieher & Co – also an Berufspraktiker, die sich auf den Weg gemacht haben, etwas in ihrem eigenen Unterricht und im Kollegium zu verändern.

Zielsetzung: Ich möchte im Buch einen theoretischen Orientierungsrahmen für die Unterrichtsentwicklung geben. Allerdings lässt es der begrenzte Seitenumfang nicht zu, alle Felder gleich umfassend zu „beackern“. Deshalb konzentriere ich mich auf die didaktischen Aspekte und formuliere dafür Brückenschläge zwischen Theorie und Praxis. Auf der diesem Buch beigefügten CD-ROM finden sich dann 40 zum Teil schulmeisterlich konkret ausformulierte Arbeitshilfen und Workshop-Angebote, die für die praktische Arbeit und für schulinterne Fortbildungen genutzt werden können.

50 Jahre lang habe ich die Schul- und Unterrichtsentwicklung in Deutschland beobachtet und zum Teil begleitet: 1964 als Junglehrer an einer neunklassigen Dorfschule, dann in einem großem Modellversuch zur Vereinigung von Gymnasien und Berufsbildenden Schulen, bei der Einphasigen Lehrerbildung an der Uni Oldenburg. Viel ist nicht aus diesen Reformvorhaben geworden. Deshalb mein vorweggenommenes Fazit: Gerade in „einstürzenden Neubauten“ ist es wichtig, die Sachen zu klären und die Menschen zu stärken.

Ein Dank für Anregungen, Beiträge zur CD-ROM, Kritik und Korrekturlesen geht an: Frank Achtenhagen, Herbert Altrichter, Heike Becher, Sarah-Jane Brunkhorst, Judith Erlmann, Andreas Feindt, Horst-Peter Feldt, Wolfgang Fichten, Claudia Fischer, Nicole Freke, Christian Geldermann, Sarah-Jane Hanebut, Helmut Heid, Christoph Helm, Uwe Hericks, Michael Hoffmann, Silke Huge, Carola Junghans, Manuela Keller-Schneider, Fabian Köhring, Olaf Köller, Ulrike-Marie Krause, Tina Kroes, Harry Kullmann, Günther Kutscha, Manfred Lengen, Wolfgang Lennartz, Horst Linder, Michael Ludwig, Birgit Lütje-Klose, Frank Mehnert, Meinert Meyer, Tiedo Meyer, Sandra Middeldorf, Barbara Moschner, Fritz Oser, Liane Paradies, Manfred Pfiffner, Petra Raquet, Thomas Riecke-Baulecke, Hans-Günter Rolff, Gerhard Roth, Tillmann Schneider, Christina Sczesny, Kathrin Sentz, Maren Stolte, Gabriele Teubner-Nicolai, Kolja Toll, Witlof Vollstädt, Philipp Wagner, Diethelm Wahl, Catherine Walter-Laager, Kristin Will, Volker Wendt, Karoline Wirth-Geib und Klaus Zierer. Ein besonderer Dank gilt Karsten Friedrichs-Tuchenhagen, der die Mehrzahl der Zeichnungen angefertigt hat, Maria Bley für das professionelle Lektorat und meiner Frau Christa Meyer für ihre Geduld.

Ich wünsche Ihnen Erfolg bei der Unterrichtsentwicklung und auch ein wenig Spaß.

Oldenburg im September 2014

TEIL I
GRUNDLAGEN