Thomas Froitzheim / Frank Hofmann

ADFC-Ratgeber

200 Radfernwege
in Deutschland

Kostenloser Download der GPS-Tracks

Die GPS-Tracks (gpx-Format mit Höhendaten) der hier beschriebenen Radfernwege können Sie unter www.fahrrad-buecher-karten.de/gpx-downloads herunterladen.

Zugangscode: RFW-12-816-301-RF

Vorwort

© Altmühltal

Als wir 1991 als Redakteure die ADFC-Radtourenkarte bearbeiteten, entwickelte sich bei uns die erste Idee zur Sammlung von beschilderten, überregionalen Radrouten. Aus dieser Zusammenstellung von rund 20 Routen in einem „Spezial“ der Zeitschrift „aktivRadfahren“ entstand 1992 die Erstausgabe des Buches mit immerhin schon 86 Radfernwegen.

In den vergangenen Jahren hat sich der Fahrradtourismus überaus dynamisch entwickelt. Die vielen weiteren Auflagen spiegeln dies deutlich wieder.

Die Anzahl der Radrouten in Deutschland ist inzwischen nicht mehr überschaubar. Kein Prospekt einer Tourismusregion kann auf das Thema verzichten. Das Kartenangebot des Buchhandels führt zahlreiche Radwanderführer und -Karten; alle Bundesländer haben fahrradtouristische Leitbilder erstellt, die sich mehr oder weniger in der Umsetzung befinden. Im Internet machen Suchmaschinen und Radroutenplaner Informationen leicht zugängig. Die Satellitennavigation hat sich inzwischen auch im Fahrradbereich etabliert.

Das bundesweite „D-Netz“ wird inzwischen als Teil des „Nationalen Radverkehrsplanes“ Stück für Stück Realität: Viele D-Routen sind inzwischen mit dem neuen Logo ausgewiesen.

Aber leider ist immer noch nicht alles Gold, was glänzt. Und auch in dieser Ausgabe haben wir einige Radfernwege aus unserer Sammlung gestrichen, die nicht mehr gepflegt und vermarktet werden. Denn nach der Erstbeschilderung und glanzvollen Eröffnung kommt auf die Verantwortlichen die wirkliche Arbeit zu. Wer pflegt den Weg, bessert die Wegweisung aus und hält hochwertigen Service aufrecht? Stehen für die Erstinvestition oft üppige öffentliche Zuschüsse zur Verfügung, muss die nachhaltige Pflege und die Vermarktung aus dem laufenden Haushalt erbracht werden. Damit die „schwarzen Schafe“ keinen übermäßigen Grauschleier über die anderen Radfernwege ziehen, sind wir auf Ihre Erfahrungen angewiesen: Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen von der Radreise oder wenden Sie sich direkt an die zuständigen Institutionen, die wir bei den jeweiligen Routen aufgeführt haben.

Natürlich wäre eine solche Zusammenstellung und Datenrecherche nicht ohne umfassende Unterstützung möglich. Unser herzliches Dankeschön gilt daher allen, die uns ihre Erfahrungen zu Radfernwegen mitgeteilt haben und den Akteuren im Tourismus, die oft mit viel persönlichem Engagement ihre Routen pflegen.

Wer einmal Radurlaub-Luft geschnuppert hat, wird nicht selten süchtig. Dann stellt sich die Frage nach weiteren Radfernwegen. Wir hoffen, dass Ihnen dieser ADFC-Ratgeber eine kleine, aber wertvolle Hilfestellung sein kann.

Von Radfernwegen, Wegweisung und Karten

Wenn Sie, liebe Leser, dieses Buch zur Hand nehmen, werden Sie sich vielleicht fragen, was man eigentlich unter einem Radfernweg genau versteht. Sie kennen Radwege, Sie hören von Radwanderwegen, aber was sind Radfernwege? Oder Fernradwege? Oder auch Radfernwanderwege?

Für einen „Radfernweg“ hat der ADFC eindeutige Kriterien definiert. Danach handelt es sich um eine überregionale, kreisübergreifende, beschilderte Verbindung für den touristischen Radverkehr, die grundlegenden Infrastruktur- und Service anbietet. Es ist nicht immer einfach zu entscheiden, ab wann sich ein Weg „Überregional“ und „Fernweg“ nennen kann. Wir haben als Mindestbedingung die Überschreitung der Landkreisgrenze, eine Mindestlänge von 150 km oder die Empfehlung von 2 Übernachtungen gewählt. Viele Radfernwege besitzen eine Länge zwischen 100 und 200 km. Der Rekordhalter ist inzwischen nicht mehr die münsterländische „100 Schlösser Route“, sondern die „Tour Brandenburg“ mit 1.111 Kilometer Hauptroutenlänge.

Unter „Radwanderwegen“ verstehen wir dagegen ausgeschilderte Verbindungen, die sich innerhalb eines Landkreises oder einer Region ähnlicher Bedeutung befinden, also eher dem Tagesausflug dienen.

Ein „Radweg“ wiederum ist in unserer Straßenverkehrsordnung genau definiert und streng genommen nur der Weg, der durch das bekannte blaue Schild mit dem Fahrrad ausgewiesen wird.

Nun tragen die Bezeichnungen und Namen unserer Radfernwege nicht gerade zur Klarheit bei. Der Donauradweg zum Beispiel besteht nicht immer aus separaten Radwegen - hier fährt man größtenteils auf Wirtschaftswegen und öffentlichen Straßen. So sieht es mit fast allen Radfernwegen aus. Die Bezeichnung „Fernradweg“, die hin und wieder verwendet wird, ist sprachlich unkorrekt, denn hierbei müsste es sich um einen reinen Radweg handeln, der über größere Distanz läuft, eben einen Fern-Radweg. Der Begriff „Radfernweg“ hingegen ist treffender: Fernwege (diese können aus verschiedenen Wegeelementen wie Straßen, Radverkehrsanlagen oder landwirtschaftlichen Wegen bestehen) über größere Distanz für das Fahrrad.

Radfernwege - für wen?

Anforderungen an eine Fahrradtour können sehr unterschiedlich sein. Für den Familienausflug sucht man sich landschaftlich schöne, möglichst steigungsfreie Strecken, die vor allem autofrei sein sollen. Rennradler benötigen für ihre schnellen Touren auf schmalen Reifen asphaltierte Verbindungen, wogegen Mountainbiker gerade die unbefestigten Wege lieben. Der bepackte Reiseradler schließlich braucht wetterfeste Wege mit guter Oberfläche und ist dankbar für eine geradlinige, unkomplizierte Wegeführung. All dieses unter einen Hut zu bekommen, ist natürlich unmöglich. Die meisten der hier beschriebenen Radfernwege sind für Radwanderer und Familien konzipiert worden und eher zum Genussradeln gedacht.

Jetzt werden Sie auch schon ahnen, dass sich die einzelnen Radfernwege in ihrer Befahrbarkeit durchaus unterscheiden. Einige Radfernwege wurden möglichst autofrei angelegt (dies bedingt dann häufig eine umwegige Führung) oder möglichst direkt, wobei die steigungsärmsten Strecken leider meist mit stark befahrenen Autostraßen besetzt sind. Als Oberfläche finden sich – vielfach aus Naturschutzgründen –immer wieder auch wassergebundene Decken (festgewalzte und eingeschlämmte Decken aus Grob- und Feinschotter), die bei Regen deutliche Spuren auf Rad und Radler hinterlassen. Weil ein kompletter Neubau zu teuer wäre, verlaufen Radfernwege zum allergrößten Teil auf bereits bestehenden Wegen und Straßen, die man per Beschilderung miteinander kombiniert. Dennoch fordern immer wieder auch kleinere Abschnitte wie zum Beispiel Brücken von stillgelegten Bahntrassen oder Abschnitte an Flussufern Ausbaukosten in Millionenhöhe – und eben einige Jahre bis zur Fertigstellung.

Wegweisung

Alle Radfernwege, die wir in diesem Buch beschrieben haben, sind für Radfahrer ausgeschildert – allerdings durchaus unterschiedlich.

Grundsätzlich sollte die Radwanderbeschilderung selbsterklärend sein. Dies bedeutet, dass auf den Hauptwegweisern Angaben zu Haupt- und Nebenziel, Entfernungsangabe, Richtungsangabe sowie eindeutige Identifizierung als Fahrradwegweiser (Fahrradpiktogramm), sowie das Routensignet enthalten sein sollen. Als Leitfarbe wird meist Grün auf Weiß verwendet.

In der Realität sind Beschilderungen nicht immer durchgängig und in beiden Richtungen vorhanden. Gerade Radwanderweg-Schilder erfreuen sich einer wachsenden Sammler-Beliebtheit. So ist es nicht verwunderlich, dass auf manchen Routen die Beschilderung von Jahr zu Jahr ausdünnt. Deswegen fordert der ADFC, dass Radwanderwege und Radfernwege nur dann eingerichtet werden dürfen, wenn ihre Wartung personell und finanziell gesichert ist.

Viele Radwanderer fragen sich, warum es noch keine bundeseinheitliche, „amtliche“ Fahrradwegweisung ähnlich der KFZ-Wegweisung gibt. Fahrradwegweisung zählt aber zu nichtamtlicher Wegweisung, ist nicht in der Straßenverkehrsordnung festgeschrieben und kann somit grundsätzlich beliebig gestaltet werden. Dennoch gibt es ausführliche Empfehlungen der „Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)“ und des ADFC, wie eine Fahrradwegweisung sinnvoll und kostengünstig gestaltet werden kann. ADFC-nahe Beschilderungskonzepte sind inzwischen zur Grundlage für die touristische Radwegweisung in den meisten Bundesländern geworden.

Auch bei kreisübergreifenden Radfernwegen hat man aus Kosten- und Zuständigkeitsgründen die Wegweisung den einzelnen Kommunen übertragen. So begegnet der Radfahrer nicht selten auf ein- und demselben Radfernweg mehreren Schildertypen in verschiedenen Größen, Farben und Materialien. Nur wenige Radfernwege sind durchgängig mit derselben Art von Schildern ausgewiesen – selbst der Donauradweg nicht.

Leider sind auch manche Wegweisungen inzwischen nicht mehr auffindbar. Lassen Sie sich aber nicht entmutigen, und vertrauen Sie sich ihrem ausgewählten Radfernweg an. Sie sollten immer mit einer speziellen Radwanderkarte fahren. Welche Sie benötigen, erfahren Sie im jeweiligen Kapitel zu den einzelnen Radfernwegen. Wenn Sie die Strecke auf einem GPS-Gerät gespeichert haben, leitet es Sie zuverlässig bis zum Ziel.

Unsere dringende Bitte: Verzichten Sie auf ein Schild als Souvenir für ihren Partykeller! Niemand weiß, wann es ersetzt werden kann, und schon der nächste Radfahrer ärgert sich über den verursachten Umweg. Viele Tourismusregionen bieten inzwischen Schilder und Aufkleber als Andenken an.

Am besten melden Sie die Unzulänglichkeiten den zuständigen Institutionen – die Adresse finden Sie für jeden Radfernweg in unserem Buch. Denn ein Radfernweg ist nur so gut wie seine regelmäßige Wartung und Unterhaltung.

Welcher Radfernweg ist der schönste?

Immer wieder wird uns die Frage gestellt, welche Radfernwege man besonders empfehlen möchte.

© Jever

Für Einsteiger und Familien eignen sich besonders die klassischen Radfernwege: Donau, Elbe, Altmühl, Bodensee, Taubertal, Emsradweg, der westfälische R 1, die münsterländische 100 Schlösser Route oder der Weser-Radweg. Diese Routen sind weitgehend flach, nahezu autofrei und bieten abwechslungsreiche Landschaften und Kultur. Sie sind gut ausgeschildert und leicht zu finden; es existieren detaillierte Karten und Radwanderführer. Hier hat sich inzwischen eine Infrastruktur entwickelt, die an anderen Stellen noch wächst. Dies fängt bei den Gastwirten an, die „fahrradfreundliche“ Unterkünfte anpreisen und auf Einmal-Übernachtungen eingestellt sind. Rastplätze und Informationstafeln finden sich am Wegesrand, und der Radfahrer wird meistens weit häufiger zur Rast gebeten, als seiner Figur lieb ist. Aber auch die anderen hier beschriebenen Radfernwege entwickeln sich weiter. Gerade die neuen, noch unbekannten Radfernwege bergen den Reiz des Neuen, eröffnen Landschaften und unerwartete Kulturschätze. Bevor Sie sich für einen Radfernweg entscheiden, können Sie sich in diesem Buch informieren, was Sie erwartet, bei den genannten Institutionen Material anfordern und aktuell im Internet recherchieren.

Noch ein Wort zur neuen ADFC-Radtourenkarte 1:150.000. Warum Sie in diesem Buch so häufig auf dieses Kartenwerk stoßen, hat zunächst einmal eine persönliche Geschichte: Wir, die beiden Autoren, waren zugleich das erste Redaktionsteam für die ADFC-Radtourenkarte. Natürlich sind wir auf unser Werk ein wenig stolz, schließlich beruht es auf den Erfahrungen von mehreren tausend aktiven Radfahrern. Doch der entscheidende inhaltliche Grund ist, dass die ADFC-Radtourenkarte das Netz von Radfernwegen komplett darstellt. Zudem bietet die ADFC-Radtourenkarte die Darstellung der Oberflächenqualität, der Verkehrsbelastung und der Topographie; hier wird also deutlich, um welche Art von Radfernweg es sich handelt, ob er für schnelles Fahren tauglich ist, wie viele Steigungen er aufweist usw. Nicht zuletzt sei auf die Größe des Kartenausschnittes hingewiesen: während man zum Beispiel für den Hessischen Radfernweg R8 acht topographische Karten im Maßstab 1:50.000 benötigt, reicht ein Blatt der ADFC-Radtourenkarte aus.

© Rido - fotolia.com

Zum Gebrauch dieses Buches

Sämtliche hier ausführlich aufgeführten Radfernwege haben wir nach einer einheitlichen Systematik behandelt, die wir Ihnen im Folgenden kurz erläutern wollen:

Auf einen Blick

Länge: Gesamtlänge der Strecke.

Beschilderung: Hier beschreiben wir Art und Kontinuität der Beschilderung.

Charakteristik: Kurzinformationen zu Oberflächenbeschaffenheit, Verkehrsbelastung und Steigungsverhältnissen der Route.

Informationen: Von den hier aufgeführten Institutionen erhalten Sie Informationsmaterial über den betreffenden Radfernweg.

Karten und Literatur: Hier haben wir eine Auswahl an Karten und Radwanderführern getroffen, die diesen Weg beschreiben. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Grundsätzlich sind diese Materialien, wenn nicht anders angegeben, im Buchhandel erhältlich.

Bemerkungen: Weil Radfernwege keinesfalls einheitlich sind, sondern jeder sein eigenes Gesicht, Vorzüge, aber auch Schwächen aufweist, wollen wir Ihnen die entsprechende Route ein wenig erläutern. Dazu haben wir Erfahrungen zusammengetragen, die wir hier wiedergeben.

Für die Richtigkeit der Informationen in diesem Buch kann selbstverständlich trotz sorgfältiger Recherchen keine Gewähr erfolgen. Dankbar sind wir für jegliche Hinweise, Informationen und Verbesserungsvorschläge:

Frank Hofmann und Thomas Froitzheim

c/o Bielefelder Verlag

Kennwort »Radfernwege«

Niederwall 53, 33602 Bielefeld

E-Mail: karten@bva-bielefeld.de

100 Schlösser Route

986 km

Auf einen Blick

Länge: 986 km, aufgeteilt in 4 große Rundtouren (Nord-, Süd-, Ost- und Westkurs), die sich nach Lust und Laune kombinieren lassen

Beschilderung: Die Route ist in beiden Fahrtrichtungen durchgängig mit ihrem Signet markiert. Die Strecken (s. u.) verlaufen komplett auf dem Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen mit seinen rot-weißen Ziel- und Zwischenwegweisern. Auf den kurzen Ausflügen nach Niedersachsen bleibt dieser hohe Wegweisungsstandard erhalten (hier grün auf weiß).

Charakteristik: Wesentliche Steigungen erleben Sie nur im Bereich des Teutoburger Waldes im Nordosten, weniger im Südosten (Beckumer Berge) und Süden (Hohe Mark). Die ausgewiesenen Strecken führen zu 90% auf asphaltierten Wirtschaftswegen und separaten Fahrradrouten, der Rest kann hin und wieder auf kurzen Strecken etwas uneben sein. Die Route ist für Familien mit selbst radelnden Kindern gut geeignet.

Informationen: Münsterland e.V., Greven, Tel.: (02571) 949392 oder (0800) 9392919 (kostenlos), touristik@muensterland.com, www.muensterland-tourismus.de und www.tourenplaner-muensterland.de

Literatur und Karten: 100 Schlösser Route, Radwanderkarte 1:75.000, Spiralbindung, Bielefelder Verlag Reiseführer Das Münsterland & Die 100 Schlösser-Route, Verlag Erler Mühle Radwanderkarten 1:50.000, vier Blätter der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, Bielefelder Verlag ADFC-Radtourenkarte Nr. 10 und 11, 1:150.000, Bielefelder Verlag

Die 100 Schlösser Route ist die klassische Fahrradroute des Münsterlandes. Sie orientiert sich an der Vielzahl von Wasserschlössern und Herrensitzen der weiträumigen Region. Viele dieser Burgen und Gräftenhöfe sind durch den Radfernweg miteinander verbunden worden, darunter einige Anlagen, die auch von innen besichtigt werden können. Besondere Sehenswürdigkeiten sind Schloss Nordkirchen, als größtes Wasserschloss in Westfalen auch das „westfälische Versailles“ genannt, Burg Vischering bei Lüdinghausen in ihrer malerischen Ringform, Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus bei Münster, die Geburts- bzw. Wirkungsstätte von Annette von Droste-Hülshoff. Neben vielen Hotels und Pensionen stehen auch einige Schlosshotels zur Verfügung. Über die speziell eingerichtete Service-Hotline der Münsterland e.V. können u.a. auch Zimmerreservierungen vorgenommen werden.

Die 100 Schlösser Route ist im Laufe der Jahre mehrfach überplant und neu konzipiert worden, wobei die Routenführung wesentlich einfacher und benutzerfreundlicher wurde. Daneben bleibt zusätzlich zur inzwischen landesweit ins Radverkehrsnetz NRW übernommenen Zielwegweisung auch das erfolgreiche Rundroutensystem in der Fläche erhalten.

Neben vielen kleineren Radrouten kreuzen als überregionale Radfernwege der Ems-Radweg, die Dortmund-Ems-Kanal-Route und der Europaradweg R1 mehrfach die 100 Schlösser Route und bieten sich als Varianten oder zur Weiterreise an.

Das Münsterland ist für seinen Fahrradservice berühmt: über 150 Radservicestationen stehen für Reparaturen bereit. Über 4500 Mietfahrräder (darunter auch Tandems, Kinderräder und behindertengerechte Fahrräder) sind verfügbar.

Zur Anreise mit der Bahn eignen sich vor allem die Fernverkehrs-Bahnhöfe von Münster und Rheine als Ausgangspunkte. Die Bahnhöfe Hamm und Osnabrück liegen ein Stück entfernt, sind aber dank guter Radwegweisungssysteme problemlos angebunden. Zusätzlich ermöglichen die vielen Nahverkehrslinien eine bequeme An- und Abreise wie auch Zwischentransporte unterwegs – z. B. bei schlechtem Wetter.

© Münsterland Touristik

Karten-Tipp:

100 Schlösser Route, Radwanderkarte 1:75.000, Spiralbindung,

Bielefelder Verlag, ISBN 978-3-87073-790-0

3-Flüsse-Tour

300 km

Radtour an Rhein, Ahr und Erft

Auf einen Blick

Länge: 300 km

Beschilderung: Der Rundkurs ist mit den Routen-Logos der drei Fluss-Radwege gekennzeichnet. Weiterhin ermöglichen die Zielwegweiser nach dem Radverkehrsnetz NRW die Orientierung.

Charakteristik: Die Streckenführung entlang des Rheinradwegs ist eben. Die Strecke schlängelt sich abwechslungsreich durch die Landschaft, verkehrsarme ländliche Abschnitte wechseln sich mit städtischen Durchfahrten (Bonn, Köln, Leverkusen) auf Radwegen ab. In Teilen des Ahr-Radweges sind durchaus mittlere Anstiege zu bewältigen. Streckenweise verläuft die Route wunderschön auf einem ehemaligen Bahndamm. Zwischen Fuchshofen und Schuld (ca. 5 km) und zwischen Mayschoss-Laach und Altenahr (ca. 3,5 km) muss (noch!) die Straße benutzt werden. Hier sind in den nächsten Jahren separate Wege geplant. Am Erft-Radweg gibt es zunächst zwischen Nettersheim und der Quelle einige kleinere Steigungen mit insgesamt 150 Höhenmetern, anschließend weist die Route eine ebene Streckenführung auf und bietet einige Parallelstrecken und Abstecher. Bei allen drei Routen handelt es sich meist um separate Radwege mit einer weitgehend gut befahrbaren Oberfläche, mit teilweise wassergebundener und asphaltierter Decke. Die Gesamtstrecke eignet sich durchaus für Familien und Freizeitradler.

Informationen: Rhein-Erft Tourismus e.V., Bergheim, Tel.: (02271) 9949940, info@rhein-erft-tourismus.de, www.drei-fluesse-tour.de

Literatur und Karten: 3-Flüsse-Tour 1:50.000, Spiralbindung, Bielefelder Verlag ADFC-Regionalkarte Köln/Bonn, 1:75.000, Bielefelder Verlag

Mit diesem Radfernweg haben Sie die Möglichkeit die drei Flüsse Rhein, Ahr und Erft auf einen Streich als Rundkurs zu erfahren. In welchem Ort Sie mit Ihrer Radtour beginnen, können Sie ganz individuell entscheiden. Aufgrund der Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlen wir Bonn oder Köln.

Starten Sie z.B. in der Beethoven-Stadt Bonn und lassen Sie sich von dem Blick auf das Siebengebirge unter dem Motto „Flach radeln – hoch schauen“ fesseln. An der Mündung der Ahr bei Remagen biegen Sie ab auf den Ahr-Radweg. Das „Tal der Rotweins“ ist bekannt für seine Weinfeste und Straußenwirtschaften. Der mittelalterliche Stadtkern von Ahrweiler oder die Ahr-Thermen in Bad Neuenahr sind Stationen am Wegesrand.

An der Quelle der Ahr erzählen im historischen Burgort Blankenheim beeindruckende Sehenswürdigkeiten die Geschichte des Mittelalters.

Rund zehn Kilometer entfernt, in Nettersheim-Holzmülheim, befindet sich die Quelle der Erft. Auf Ihrem Weg entlang der Erft radeln Sie vorbei an steinernen Zeugen der Römerzeit, wehrhaften Stadtbefestigungen, mächtigen Burgen aus der Ritterzeit und prunkvollen Schlössern aus den Glanzzeiten des rheinischen Adels. Im Bereich Bergheim und Bedburg zeigt sich dann ein ganz anderes Bild. Gigantische Tagebaugebiete zeigen die industrielle Gegenwart. So kann sich der Interessierte im Schloss Paffendorf in der Ausstellung zum Rheinischen Braunkohlenrevier informieren und sich anschließend von den Tagebauaussichtspunkten die riesigen Bagger bei der Arbeit anschauen. Auf dem letzten Teilstück des Erft-Radweges haben die Radler die Qual der Wahl: Entweder sie widmen sich erneut dem Thema Römer oder sie interessieren sich eher für Kunst und Kultur. Geboten wird hier beides: Schloss Dyck oder das Neusser Römerlager sind immer einen Besuch wert und das Museum Insel Hombroich begeistert mit einem Museumskonzept, das Kunst in Einklang mit der Natur bietet.

An der Mündung der Erft in den Rhein geht’s auf dem Rheinradweg weiter. Nach einigen beschaulichen Kilometern, vorbei an dem mittelalterlichen Ort Zons, gelangen Sie in die Fänge des lebendigen Kölns. Und immer wieder genießen Sie den Blick aufs Wasser: Schubschiffe, Ausflugdampfer, Ruderboote und Fährschiffe begleiten Ihre Radtour entlang des Rheins. Altstädte und Rheinterrassen locken mit Biergärten und Cafés. So gelangen Sie auf diesem abwechslungsreichen Stück wieder zurück nach Bonn an Ihren Ausgangspunkt.

Die drei Regionen haben für die abwechslungsreiche Rundtour auch 6-8tägige Pauschalen mit Gepäcktransport aufgelegt (www.drei-fluesse-tour.de).

Karten-Tipp:

3-Flüsse-Tour, ADFC-Radreiseführer 1:50.000, Spiralbindung,

Bielefelder Verlag, ISBN 978-3-87073-705-4

Ahr-Radweg und Freizeitroute Ahr-Rhein-Eifel

77 km

Auf einen Blick

Länge: 77 km (inkl. Anbindung vom Bahnhof Blankenheim-Wald zum eigentlichen Beginn des Ahr-Radwegs in Blankenheim). Die ergänzende Freizeitroute ist 225 km lang.

Beschilderung: Der Ahr-Radweg wurde vollständig und beispielhaft nach den jeweiligen Regeln der Ländern NRW und Rheinland-Pfalz in beide Richtungen neu beschildert (Zielwegweisung mit ergänzendem Logo). Die Freizeitroute Ahr-Rhein-Eifel gehört nicht zum landesweiten Radverkehrsnetz und ist nur lückenhaft mit einem blauen stilisierten Fahrrad markiert.

Charakteristik: Der Ahr-Radweg verläuft auf separaten Radwegen sowie auf asphaltierten oder befestigten Wegen und kleinen Straßen, streckenweise auch auf einem ehemaligen Bahndamm (Tunnel!). Zwischen Schuld und Fuchshofen muss derzeit die Straße genutzt werden. Von dort führt der Weg weiter auf dem neu ausgebauten Radweg bis Blankenheim. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung und der beachtlichen Steigung (500 Höhenmeter) ist die Fahrtrichtung von West nach Ost, also flussabwärts zu empfehlen. Auf Wirtschafts- und Weinbergwegen, die teilweise nicht befestigt sind, genauso wie auf Radwegen entlang von Bundesstraßen führt die Freizeitroute durch die herrliche Ahr-Eifel-Landschaft. Etwa die Hälfte der Route ist asphaltiert. Wenn die Flusstäler verlassen werden, muss allerdings mit deutlichen Steigungen gerechnet werden. Daher ist die Fahrradfreizeitroute eher ein Angebot für ambitionierte Radler, während sich der Ahr-Radweg auch für Familien mit Kindern eignet.

Informationen: Ahrta-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Tel.: (02641) 91710, www.ahrtal.de oder www.ahr-radtouren.de, www.eifel.info/ahr-radweg.htm

Literatur und Karten: ADFC-Regionalkarte Eifel-Mosel, 1:75.000, Bielefelder Verlag Der Ahr-Radweg. Radeln zwischen Rhein und Eifel, Bouvier Verlag ADFC-Radtourenkarte Nr. 15, 1:150.000, Bielefelder Verlag

Die Region Ahr ist besonders als Rotweinparadies Deutschlands bekannt. Orte wie Ahrweiler, Bad Neuenahr oder Mayschloss verfügen über berühmte Weinlagen. Besonders das Schiefergestein gibt dem Wein des relativ kleinen Anbaugebietes (550 ha) der Ahr seine hohe Qualität. Das 1000-jährige Weinanbaugebiet ist jedoch nicht nur wegen seiner rubinroten Tropfen ein beliebtes Ausflugs- und Feriengebiet: Wein, Wasser und Wald bilden einen harmonischen Dreiklang. Daneben bilden kleine Örtchen mit althistorischen Bauten und bizarre Felsformationen lebendige Kontraste zur Ruhe der Eifelwälder.

Während der Ahr-Radweg als eine von 7 „Premiumrouten“ im Konzept des Landes Rheinland-Pfalz gut ausgebaut ist und weitestgehend direkt im Ahrtal bleibt, ist die Freizeitroute nichts für Untrainierte. In ständigem auf und ab wird die landschaftlich erlebnisreiche Region „erfahren“. Die Route ist Teil des Konzeptes des Kreises, sich als Gesundheits- und Wellnessregion zu etablieren. Die Freizeitroute Ahr-Rhein-Eifel ist nebenbei wohl immer noch der einzige Radfernweg in Deutschland, der von einem namhaften Fahrradhersteller gefördert wurde. Das Gelände der Firma Velo Schauff wird auf der Route in Remagen direkt durchfahren.

Der Ahr-Radweg ist gut an weitere Radfernwege angeschlossen: Zwischen Remagen und Sinzig natürlich an den Rheinradweg. Bei Dümpelfeld kann man vom Ahr-Radweg abbiegen und auf der Vulkan-Rad-Route Eifel weiter Richtung Eifel und Mosel radeln.

© Ahrtal-Tourismus e.V.

Das Ahrtal ist durch die Regionalbahn von Remagen bis Ahrbrück mit Fahrradmitnahme erschlossen. Ab Remagen besteht Anschluss an den Fernverkehr am Rhein.

Karten-Tipp:

ADFC-Regionalkarte Eifel-Mosel, reiß- und wetterfest, Bielefelder Verlag,

ISBN 978-3-87073-747-4

Alb-Neckar-Radweg

213 km

Auf einen Blick

Länge: 213 km

Beschilderung: Einheitlich und durchgehend beschildert. Route verläuft teilweise parallel zum Neckartal-Radweg.

Charakteristik: Die Route nutzt überwiegend asphaltierte Wege oder unbefestigte Schotterwege und wenige straßenbegleitende Radwege und verkehrsarme Nebenstraßen. Viele, teilweise auch starke Steigungen: Anstiege bis Blaubeuren, starke Steigungen und Abfahrten zwischen Blaubeuren und Neidlingen, wenige Anstiege zwischen Neidlingen und Reichenbach, von Reichenbach bis Remseck steilere Anstiege und Abfahrten, ab Remseck nur noch wenige flache Steigungen. Insgesamt mehr als 2000 Höhenmeter! Empfohlene Fahrtrichtung: Von der Donau zum Neckar.

Informationen: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, Tel.: (0711) 238580, info@tourismus-bw.de, www.tourismus-bw.de Region Stuttgart-Marketing GmbH, Stuttgart, Tel.: (0711) 2228-0, www.stuttgart-tourist.de

Literatur und Karten: Alb-Neckar-Weg, Routenbroschüre, kostenloser Download bei Tourismus Marketing BW Alb-Neckar-Weg, bikeline Radtourenbuch, 1:50.000 ADFC-Radtourenkarte Nr. 20, 21 und 25, 1:150.000, Bielefelder Verlag ADFC-Regionalkarten Ulm und Stuttgart, 1:75.000, Bielefelder Verlag

Für Radelanfänger oder Familien ist diese an Sehenswürdigkeiten, Steigungen und Abfahrten gleichermaßen reiche Strecke wenig geeignet.

Bevor man die seit 1985 bestehende Tour startet, sollte man vom höchsten Kirchturm der Welt, dem Ulmer Münster, einen Blick auf die Strecke werfen. Allerdings reichen die 161 m nicht, um die Strecke zu überblicken. Sitzt man dann erst einmal auf dem Rad, rollt man zunächst locker in die landschaftlich außerordentlich reizvolle Schwäbische Alb, durch malerische Städtchen, an Burgen und Tropfsteinhöhlen vorbei. Besonders sehenswert ist in Blaubeuren der geheimnisvolle Blautopf. Er ist nach dem Aachtopf die größte Karstquelle Deutschlands und weist eine geheimnisvolle Färbung auf. An den Blautopf schließt sich ein weit verzweigtes unterirdisches Höhlensystem an.

Von hier ab geht’s dann richtig bergauf! Ab Bissingen stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl (steil sind aber beide…). Durch das ins Kalkgestein eingeschnittene Tiefental oder über Berghülen führt der Weg dann auf das Hochplateau der Schwäbischen Alb. Spannendes zur Erdgeschichte kann bei einem Abstecher zum Holzmadener Urweltmuseum erfahren werden.

Zeit für einen Blick über den Rand des Albtraufs ins weite Voralbland hinein muss sein. Aber dann sollte man noch mal die Bremsen kontrollieren, denn von hier an geht’s bergab Richtung Tal.

An mittelalterlich geprägten Städten und sagenumwobenen Burgen vorbei führt der Weg weiter Richtung Esslingen, durch das „weinreiche“ Remstal und dann durch das Neckartal über Marbach, die Geburtsstadt Schillers, bis nach Heilbronn. Wer dem Neckar noch länger folgen möchte, kann auf dem Neckartal-Radweg bis nach Heidelberg weiter fahren.

© Guido Matschulat, Verl

In Ulm lockt der Donau-Radweg, oder – für den, der sich von ein paar Steigungen nicht schrecken lässt – der Radfernweg Donau-Bodensee.

Sowohl Ulm als auch Heidelberg sind sehr gut mit der Bahn erreichbar; die Strecke selbst wird insbesondere im Neckartal von der Bahn begleitet.

Albtäler-Radweg

186 km

Auf einen Blick

Länge: 186 km

Beschilderung: einheitlich nach dem Standard FGSV beschildert.

Charakteristik: Die Route nutzt asphaltierte Wege, wassergebundene Schotterwege und wenige straßenbegleitende Radwege und verkehrsarme Nebenstraßen, wenig kurze starke Steigungen aus den Tälern heraus auf die Albhochflächen. Dementsprechend auch starke Abfahrten. Von Wiesensteig eine längere Steigung bis Westerheim. Dafür landschaftlich sehr schön. Insgesamt etwa 1.145 Höhenmeter. Empfohlene Fahrtrichtung und Start von Amstetten aus durchs Lonetal.

Informationen: Albtäler Arbeitsgemeinschaft, Landkreise Göppingen, Alb-Donau und Heidenheim, Landratsamt Heidenheim, Tel.: (07321) 3212593, wiftour@landkreis-heidenheim.de, www.albtaeler-radtour.de

Literatur und Karten: Routenflyer und kostenloser Download von Tourendaten unter www.albtaeler-radtour.de ADFC-Regionalkarte Ulm, 1:75.000, Bielefelder Verlag ADFC-Radtourenkarte Nr. 25, 1:150.000, Bielefelder Verlag

Der Albtäler-Radweg führt auf 186 km durch die schönsten Täler der Schwäbischen Alb.

Mal sind sie von Flüssen und Bächen durchzogen, mal sind es stille Trockentäler. Typische Wacholderheiden, bizarre Felslandschaften und zahlreiche Höhlen säumen den Weg.

© Landratsamt Heidenheim

© Landratsamt Heidenheim

Die Tour führt durch ursprüngliche Albdörfer und typische Städtchen.

Von Amstetten durch den Geopark Schwäbische Alb über Langenau und Giengen geht es auf die Gerstetter Alb. Dann hinunter nach Geislingen und über Wiesensteig wieder hinauf nach Westerheim und über die Laichinger Alb zurück nach Amstetten. Dabei werden das Lone-, das Donau-, das Brenz- und das Eselsburger Tal sowie das Roggen-, das Eyb-, das Fils- und das Hasental durchquert und immer wieder die Hochflächen der Schwäbischen Alb passiert. Die Rundtour kann je nach Kondition in 3 bis 5 Etappen gefahren werden. Der Albtäler-Radweg wurde vom ADFC mit 4 Sternen ausgezeichnet – als erster Qualitätsradweg auf der Schwäbischen Alb – und zählt zu den TOP-Routen Baden-Württembergs.

Aller-Radweg

250 km

Auf einen Blick

Länge: 250 km (zzgl. 80 km Aller-Elbe-Radweg)

Beschilderung: Von Verden bis Eggenstedt mit einheitlicher Ziel- und Logowegweisung. Das wichtige und interessante Verbindungsstück zum Elberadweg, der Aller-Elbe-Radweg nach Magdeburg zweigt bei Kilometer 200 ab und führt ab Seggerde bis nach Hohenwarthe (Magdeburg). Der Streckenabschnitt ist mit dem Aller-Elbe-Radwegs Logo durchweg beschildert.

Charakteristik: Die 1997 eröffnete und 2004 erweiterte – teilweise auf dem früheren Radfernweg Celle-Gifhorn - verlaufende Route führt in ebenem Gelände und ist überwiegend asphaltiert, aber auch mal geschottert und nutzt Feld- und Waldwege. Die Route ist überwiegend autofrei und folgt dem Verlauf des Flusses meistens im Abstand von wenigen hundert Metern oder wenigen Kilometern, da nur selten Wege direkt am Fluss entlang verlaufen.

Informationen: Landkreis Celle, Tel.: (05141) 9166064, info@allerradweg.de, www.allerradweg.de

Literatur und Karten: Aller-Radweg, Broschüre, kostenlos auf www.allerradweg.de zu bestellen Aller-Radweg, Von Bremen bis Magdeburg, mit Aller-Elbe-Radweg, bikeline Radtourenbuch, 1:50.000 ADFC-Regionalkarten Landkreis Rotenburg (Wümme), Hannover/Weserbergland und Braunschweig, 1:75.000, Bielefelder Verlag ADFC-Radtourenkarte Nr. 7, 1:150.000, Bielefelder Verlag

Mit ihren rund 260 km Länge zählt die Aller zu den längsten Flüssen Deutschlands. Sie ist der wasserreichste Zufluss der Weser. Ihr Einzugsgebiet umfasst in etwa 15.700 km2.

Die Aller lässt sich von der Quelle in Eggenstedt bis zur Mündung in die Weser bei Verden bequem mit dem Fahrrad erkunden. Der Aller-Radweg führt Sie dabei auf insgesamt 328 Kilometern durch idyllische Landschaften entlang der Aller, von Verden bis hin zu der Aller-Quelle nach Eggenstedt. Wer mag, folgt ab Seggerde dem Aller-Elbe-Radweg, dem direkten Zubringer zum Elberadweg, bis nach Hohenwarthe bei Magdeburg.

Lassen Sie sich von der Aller den Weg durch das wunderschöne Aller-Leine-Tal, die Lüneburger Heide, die Südheide, dem Naturpark Drömling, dem Flechtinger Höhenzug bis hin zu den Allerquellen weisen. Es ergeben sich auch viele Gelegenheiten für kulturelle Abstecher: Historische Städte wie Verden und Celle mit vielen originalgetreu restaurierten Fachwerkhäusern.

Gifhorn, die Mühlenstadt, und Wolfsburg mit der Autostadt und der Experimentierlandschaft phæno und in Sachsen-Anhalt Magdeburg, die Elbmetropole. Diese und viele weitere Orte bieten gute Gründe das Fahrrad stehen zu lassen und eine Pause einzulegen.

Der Aller-Radweg ist in sechs Etappen aufgeteilt, die alle eine tagestourtaugliche Länge haben und auch für Anfänger, Kinder oder Genussradler sehr gut geeignet sind. Natürlich können Sie auch Ihre ganz individuellen Etappen planen und den Aller-Radweg in Ihrem Tempo und mit Ihren Wunsch-Etappenzielen erleben.

Der Aller-Radweg ist sehr gut ausgebaut und führt Sie meist fernab von stark befahrenen Straßen mitten durch die Natur. Und wenn die Aller mal nicht in Sichtweite ist, dann führt Sie der Weg durch wundervolle Landschaften abseits des Flusses und durch zauberhafte Orte.

© Tourismus Region Hannover e.V.

Sie können problemlos mit dem Zug anreisen: mit dem IC nach Wolfsburg, Magdeburg, Celle und Verden. Viele kleinere Orte entlang der Aller sind mit dem Regional Express oder regionalen Anbietern erreichbar.

Altmarkrundkurs

500 km

Auf einen Blick

Länge: 500 km

Beschilderung: Der Rundkurs ist durchgängig gekennzeichnet.

Charakteristik: Der Altmarkrundkurs verläuft weitgehend auf ruhigen Straßen und Wegen. Etwa ein Viertel der Strecke ist nicht asphaltiert, sondern mit wassergebundenen Decken befestigt. Zum Teil gibt es auch Plattenwege und forstwirtschaftlich genutzte Abschnitte. Der Rundkurs beinhaltet nur in der Altmärkischen Schweiz im Südwesten der Runde ein paar nennenswerte Steigungen. Kurze, leichtere Anstiege gibt es an der Flussterrassenkante der Elbe südlich von Arneburg.

Informationen: Tourismusverband Altmark e.V., Tangermünde, Tel.: (039322) 3460, info@altmarktourismus.de Die Darstellung in der Broschüre Altmarkrundkurs und auf der Internetseite unter www.altmarkrundkurs.de erfolgt für den gesamten Rundkurs über 500 km, also für den Altmarkkreis Salzwedel, den Landkreis Stendal und den Landkreis Jerichower Land.

Literatur und Karten: Broschüre Der Altmarkrundkurs, erhältlich beim Tourismusverband Altmark e.V. ADFC-Radtourenkarte Nr. 7 und 8, 1:150.000, Bielefelder Verlag

© Tourismusverband Altmark e.V., Tangermünde

Die Altmark liegt im nördlichen Zipfel von Sachsen-Anhalt, grob betrachtet im Städtedreieck Hamburg – Berlin – Hannover. Der ausgeschilderte Radrundkurs durch die ländlichen Gegenden der Altmark lässt Sie dabei alle charakteristischen Landschaften der Region erfahren: die Colbitz-Letzlinger Heide, die Hellberge, den Naturpark Drömling, die Hügel der Altmärkischen Schweiz, den Elbe-Havel-Winkel, die Altmärkische Wische, das ostelbisch gelegene Land Schollene, die Elbauen sowie das Jerichower Land. Hier erleben Sie eine im Westen selten gewordene Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Besonders die Weißstörche sind so häufig anzutreffen, dass die ganze Altmark gerne auch „Storchenland“ genannt wird. Der Arendsee, die „Perle der Altmark“, gilt als einer der saubersten und schönsten Seen Norddeutschlands.

In den acht Hansestädten am Radweg finden sich zahlreiche Spuren der früher so glanzvollen Hansezeit: schmucke Fachwerk- und imposante Bürgerhäuser sowie stolze Stadttore. Im Norden und Osten der Strecke begegnen Ihnen zahlreiche Sehenswürdigkeiten der „Straße der Romanik“ – mächtige romanische, aber auch gotische Kirchen. Viele weitere architektonische Schätze wie die imposanten dörflichen Feldsteinkirchen wecken das Interesse der Touristen. Kulinarisch ist vor allem der berühmte Salzwedeler Baumkuchen empfehlenswert.

Zwischen der alten Kaiserstadt Tangermünde im Süden und dem Bereich Wittenberge im Norden schlägt der Altmarkrundkurs weite Bögen, während der Elberadweg – teils auf gleicher Trasse – insgesamt gerade hindurch schneidet. So ergeben sich verschiedene Variationsmöglichkeiten, zu denen auch die (Gier-)Fähren bei Havelberg-Räbel und Sandau beitragen.

Zur Weiterreise eignet sich vor allem der Elberadweg, aber auch der Havelradweg, der von Havelberg flussaufwärts nach Berlin und weiter zur Havelquelle in der Mecklenburger Seenplatte führt. Teilstücke beider Radfernwege bilden den neuen, noch nicht gesondert ausgeschilderten Radfernweg Berlin – Hamburg.

In Sachsen-Anhalt ist die Mitnahme von Fahrrädern im Regionalverkehr der Bahn kostenlos, was den Zwischentransport unterwegs – z. B. bei schlechtem Wetter oder als Abkürzung –, oder auch zur An- und Abreise deutlich erleichtert. Hierzu stehen Ihnen unter anderem die Nahverkehrsbahnhöfe Demker, Tangerhütte, Uchtspringe, Gardelegen, Schönhausen, Hämerten, Tangermünde, Seehausen und Osterburg zur Verfügung.

© Tourismusverband Altmark e.V., Tangermünde

Fernverkehrsanschlüsse bestehen außer in Stendal auch in Salzwedel und Wittenberge.

Altmühltal-Radweg

245 km

Auf einen Blick

Länge: 245 km

Beschilderung: Die Routenabschnitte sind mit eigenen Signets ausgewiesen. Im Abschnitt Gunzenhausen – Kelheim wurde der Radweg 2007 nach ADFC-Standard komplett neu ausgeschildert.

Charakteristik: Mit nur einer nennenswerten, aber ohne Probleme zu bewältigenden Steigung über die Frankenhöhe führt die Route weitgehend autofrei über befestigte Wirtschaftswege, separate Radwege oder kleine verkehrsarme Nebenstraßen. Die Tour ist insbesondere zwischen Gunzenhausen und Kelheim für Familien und Anfänger hervorragend geeignet.

Informationen: Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Tel.: (08421) 98760, info@altmuehltalradweg.de, www.altmuehltalradweg.de

Literatur und Karten: Radtouren Naturpark Altmühl, tauber altmühl radweg, kostenloser Prospekt des Tourismusverbandes Franken Radeln im Altmühltal, spiralgebundene Radwanderkarte 1:50.000, Galli-Verlag ADFC-Radtourenkarte Nr. 21 und 22, 1:150.000, Bielefelder Verlag ab Gunzenhausen bis Kelheim: ADFC-Regionalkarte Altmühltal/Ingolstadt, 1:75.000, Bielefelder Verlag

Der Altmühltal-Radweg ist ein absoluter Klassiker und gehört seit Jahren in der ADFC-Radreiseanalyse zu den beliebtesten Radfernwegen in Deutschland! Aufgrund seines nahezu autofreien Streckenverlaufs und des guten Ausbauzustands gilt der Altmühltal-Radweg als ausgesprochen familienfreundlich. Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten aller Kategorien und ein vielfältiges gastronomisches Angebot ergänzen die Route. Das frühzeitige Buchen der Quartiere ist besonders in der Saison dringend anzuraten! Unser Tipp: In den Nebentälern existiert vielfach auch ein hervorragendes Übernachtungs- und Radelangebot.

Vom romantischen Rothenburg o.d.T. führt der Altmühlweg durch den Naturpark Frankenhöhe. Am Hornauer Weiher erreicht er den Altmühlursprung und folgt ihr nach Colmberg. Beschauliche Städtchen, urige Biergärten und Gasthäuser verwöhnen Radler mit den zahlreichen fränkischen Spezialitäten. Am Altmühlsee liegt Gunzenhausen, ein ehemaliges römisches Kastell zur Sicherung des Limes und heute Zentrum im Fränkischen Seenland. In einem weiten Tal fließt die begradigte Altmühl Treuchtlingen zu. Hinter Treuchtlingen durchbricht die Altmühl den Jura der Fränkischen Alb, um sich fortan in einem wildromantischen Flusstal dahinzuschlängeln. Bis zu ihrer Mündung in die Donau reißt die Kette sehenswerter Landschaftsformen und romantischer Schlösser und Burgen entlang der Route nicht mehr ab. Einen Aufenthalt ist in jedem Fall auch die barocke Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt wert. Krönender Abschluss der Tour durch das Altmühltal könnte ein Schiffsausflug von Kelheim zum Kloster Weltenburg sein.

Auf der ganzen Tour bietet sich immer wieder Gelegenheit für Abstecher in reizvolle kleine Seitentäler der Altmühl. Interessant ist der Schambachtalbahn-Radweg zwischen Ingolstadt und Eichstätt. Er verläuft fast ganz auf einer alten Bahntrasse und bietet eine attraktive Verbindung zwischen dem Donauradweg und dem Altmühltalradweg und lässt sich zudem mit dem Urdonautal- und Schuttertal-Radweg zu einer längeren, landschaftlich reizvollen Tour kombinieren.

© Informationszentrum NATURPARK ALTMÜHLTAL

Wer mit der Bahn ins Altmühltal reist, erreicht Rothenburg oder Gunzenhausen im Nahverkehr von Ansbach aus. In Kinding kreuzt die neue ICE-Strecke München – Ingolstadt das Altmühltal. Hier wurde der Regionalbahnhof „Kinding (Altmühltal)“ errichtet, der seit 2006 im 2-Stunden-Takt vom „München-Nürnberg-Express“ (RE) bedient wird. Der Zug hat allerdings nur 16 Fahrradplätze, so dass die Bahn keine Garantie für die Fahrradmitnahme gibt. Zwischen Dollnstein über Eichstätt bis Riedenburg sowie von Riedenburg über Kelheim bis Regensburg verkehren die Freizeitbusse im Altmühltal. Diese fahren an Wochenenden und Feiertagen, zwischen Eichstätt und Beilngries täglich von Mai bis Oktober, und haben einen Anhänger für Räder dabei.

Karten-Tipp:

Tauber Altmühl Radweg, ADFC-Radreiseführer 1:75.000, Spiralbindung,

Bielefelder Verlag, ISBN 978-3-87073-592-0

Ammerlandroute

166 km

Auf einen Blick

Länge: 166 km, zzgl. beschildertem Abstecher nach Oldenburg und ins Freizeitgebiet Conneforde

Beschilderung: Die Route ist einheitlich und durchgängig alle 500-1000 m mit grün/weißen Schildern in beide Fahrtrichtungen beschildert. Gegen den Uhrzeigersinn sind die Schilder zusätzlich mit einem roten Punkt gekennzeichnet.

Charakteristik: Die Ammerlandroute führt durch den flachen Norden vorbei an zahlreichen Parks und Gärten. Sie verläuft sowohl auf asphaltierten als auch auf gepflasterten oder unbefestigten Wegen. Seltener nutzt sie die verkehrsarmen Straßen durch die Marsch- und Geestlandschaft zwischen Oldenburg im Südosten und Ostfriesland im Norden.

Informationen: Ammerland-Tourist-Information, Westerstede, Tel.: (04488) 563000, atis@ammerland.de, www.ammerland-touristik.de und www.ostfriesland.de

Literatur und Karten: Radwanderkarte Ammerlandroute, 1:60.000, Ammerland-Tourist-Information bikeline Radtalas und Radkarte Ost-Friesland, 1:75.000 ADFC-Radtourenkarte Nr. 5, 1:150.000, Bielefelder Verlag

© Ammerland-Tourist-Information, Westerstede

Die Ammerlandroute erschließt Europas größte und dabei besonders vielfältige Parklandschaft. Sie wird vor allem durch die zahlreichen Rhododendronhecken geprägt, die man in den verschiedenen Schlossgärten, Wald- und Parkanlagen, Baumschulen oder Bauerngärten, aber auch in vielen offen liegenden Wallhecken am Wegesrand entdecken kann. Ab Ende April, wenn ihre Blüten aus dem Dornröschenschlaf erwachen, ist ein Besuch besonders lohnenswert. Ein spezielles Ziel für Blumenliebhaber ist beispielsweise der „Park der Gärten“, auf dem Gelände der ehemaligen Gartenschau in Bad Zwischenahn, der jährlich von Mai bis Oktober seine Pforten öffnet.

Außer der vom Menschen viele Jahrhunderte lang gestalteten Kulturlandschaft verläuft die Radroute auch durch naturbelassene Moore, entlang verschiedener Wasserläufe und vor allem zur „Perle des Ammerlandes“, denn östlich und nördlich des Moorheilbades Bad Zwischenahn rollen Sie direkt am Ufer des Zwischenahner Meeres entlang. Über den drittgrößten Binnensee Niedersachsens kann man vom 40 Meter hohen Wasserturm einen wundervollen Ausblick genießen. In den Orten des Ammerlandes können die vielen alten Kirchen mit ihren meist frei stehenden Glockentürmen ebenso das Interesse wecken wie mehrere Freilichtmuseen. Die Klappbrücken an den Kanälen und Bächen erzählen von der historischen Nutzung durch Boote, die zahlreichen Windmühlen von alten Formen der Energiegewinnung.

Die radtouristische Infrastruktur hat auf der Ammerlandroute mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht: Unter anderem wurden 11 geräumige Schutzhütten mit Tischen und Sitzgelegenheiten entlang der Route errichtet. Auf die vielen Besonderheiten der Ammerländer Parklandschaft weisen 21 große Infotafeln mit jeweils landestypischer Thematik hin. Zur Landesgartenschau 2002 in Bad Zwischenahn wurden im Rahmen des Projektes „Inszenierung einer Landschaft“ fünf Türme errichtet, so genannte „Landschaftsfenster“. Ziel dieser Inwertsetzung ist es, die Geschichte dieser Kulturlandschaft wieder erleb- und erfahrbar zu machen. Vor Ort informieren diese „Landschaftsfenster“ an den charakteristischen Stellen über die ortstypischen Themen Wasser, Rhododendron, Wallhecken, Geestrand und Mühlen.

© Ammerland-Tourist-Information, Westerstede

Im Westen der Ammerlandroute schließt sich bei Augustfehn die Deutsche Fehnroute an, die eine Weiterreise in die Landschaft der ehemaligen ostfriesischen Moore entlang der heutigen Fehnsiedlungen ermöglicht.

Karten-Tipp:

ADFC-Regionalkarte Ostfriesland, 1:75.000, Bielefelder Verlag,

ISBN 978-3-87073-733-7

BahnRadRoute Hellweg-Weser

275 km

Auf einen Blick

Länge: 275 km

Beschilderung: durchgängige Beschilderung in beide Richtungen, die an die Wegweisung des Radnetzes NRW anknüpft: Der weiße Pfeil auf den roten Karo-Schildern zeigt Richtung Hameln, der schwarze Pfeil weist Richtung Soest.

Charakteristik: Die Strecke führt über asphaltierte Radwege und verkehrsarme Straßen. Der westliche Abschnitt zwischen Soest und Bielefeld ist eben und daher bequem zu befahren. Im östlichen Teil der Route gibt es vor allem im Raum Blomberg und Lüdge einige Steigungen, die aber mit etwas Kondition gut bewältigt werden können. Im weiteren Verlauf in Richtung Weser wird es entlang der Emmer wieder flacher.

Informationen: Arbeitsgemeinschaft BahnRadRouten c/o pro Wirtschaft GT GmbH, Tel.: (05241) 851083, info@bahnradrouten.de, www.bahnradrouten.de

Literatur und Karten: ADFC-Regionalkarten Sauerland (Soest-Lippstadt) und Ostwestfalen (Lippstadt-Hameln), 1:75.000, Bielefelder Verlag ADFC-Radtourenkarte Nr. 11, 1:150.000, Bielefelder Verlag

I

Anschlüsse an andere Radfernwege bietet die BahnRadRoute Hellweg- Weser reichlich: Bei Lippstadt kreuzen die lippe-parallele Römer-Lippe-Route (Xanten – Detmold), unweit nördlich davon im Kreis Gütersloh der EmsRadweg und der Europa-Radweg R1 (Arnheim – Höxter – Berlin). Die BahnRad-Route Weser-Lippe wird im Bereich Bielefeld/ Teutoburger Wald mehrfach berührt; ebenso die zahlreichen „Radwege zur Weser-Renaissance“ auf verschiedenen Abschnitten der Route.

Die BahnRadRouten bieten ein großes Plus für alle Radlerinnen und Radler: Alle drei BahnRadRouten schließen in vielen Orten direkt an einen Bahnhof an. So können Tagestouren und kombinierte Bahn-Rad-Ausflüge von einem festen Standort an der Strecke aus unternommen werden. Die BahnRadRoute Hellweg-Weser wird dabei von folgenden Bahnlinien begleitet: Hellweg-Bahn (Unna/ Hamm – Soest – Lippstadt – Paderborn), Ems-Börde-Bahn (Hamm – Bielefeld), Lipperländerbahn (Bielefeld – Lemgo) und Weserbergland-Bahn (Paderborn – Schieder – Hameln) und OstwestfalenBahn (Bielefeld – Detmold).

Entnommen aus der Radwanderkarte BahnRadRoute Hellweg-Weser

Karten-Tipp:

BahnRadRoute Hellweg-Weser, Radwanderkarte 1:50.000, Spiralbindung,

Bielefelder Verlag