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MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-2


MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-2

Nr. 837, Heft 2 / Februar 2019
1. Aufl.

von: Christian Demand

9,99 €

Verlag: Klett-Cotta
Format: EPUB
Veröffentl.: 25.01.2019
ISBN/EAN: 9783608111613
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 104

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Erlebt der Parlamentarismus in Deutschland eine Krise? Ja, meint der Verfassungsrechtler Florian Meinel, oder jedenfalls zeigt er: Es gibt eine Verengung des politischen Handlungsfelds auf die Kanzlerin und das Kanzleramt. Jörg Scheller berichtet in einer Reportage davon, wie er das immer stärker unter politischen Druck geratende Hongkong erlebt hat. Minutiös erklärt Adewale Maja-Pearce, wie in einem Unabhängigkeitskampf in Kamerun ethnische Konflikte und Nachwirkungen des Kolonialismus auf symptomatische Weise sichtbar werden. Zwei historische Stücke treffen unter der Guillotine zusammen: Niklas Weber zeichnet die Lebens- und vor allem Sterbensgeschichte des Revolutionärs Jacques-René Hébert nach, Rolf Schönlau die von Anacharsis Cloots.
Der Historiker David Gugerli fragt in seiner ersten Digitalkolumne, was Autonomie in Zeiten der Algorithmisierung bedeuten kann. In ihrer Popkolumne denkt Heide Volkening über Feine Sahne Fischfilet und die Zusammenhänge von Pop und Politik in der Gegenwart nach. Mit kritischen Blick nimmt sich Jürgen Große das in Buchform erschienene Gespräch von Jana Hensel und Wolfgang Engler über "die Erfahrung, ostdeutsch zu sein" vor.
Ein zentraler Aspekt von Trump und des Trumpismus kommt dem Ethnologen Karl-Heinz Kohl durchaus vertraut vor: der familiäre Klientelismus nämlich. Till Nikolaus von Heiseler staunt über die absolute Unwahrscheinlichkeit der menschlichen Existenz. Und Robin Detje ist für seine erste Schlusskolumne in Berlin-Neukölln und in Mitte unterwegs.
Florian Meinel diagnostiziert eine Krise des Parlamentarismus in Deutschland. Jörg Scheller berichtet aus Hongkong. Der Historiker David Gugerli fragt, was Autonomie in Zeiten von Digitalisierung und Algorithmisierung bedeutet. Und Karl-Heinz Kohl nimmt Trumps Klientelismus in den Blick.
Florian Meinel: Die Republik der Außenseiterin
Jörg Scheller: It's Over. Begegnungen in Hongkong
Adewale Maja-Pearce: Aussichten für Ambazonien
Niklas Weber: Héberts Tod
Heide Volkening: Popkolumne. Ostküste
David Gugerli: Digitalkolumne. Das Autonomieproblem digitaler Gesellschaften
Jürgen Große: Blickwende. Von der Erfahrung, eine zu große Minderheit zu sein
Karl Heinz Kohl: Clan gegen Staat
Rolf Schönlau: Die Vernunft ist stärker als der Tod. Leben und Sterben des Anacharsis Cloots
Nikolaus von Heiseler: Das Wunder des Daseins
Robin Detje: Die Moschino-Merkel-Abaya von Britz
Christian Demand, Jg. 1960, Herausgeber des MERKUR, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).

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