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Melancholie oder Leidenschaft? Ein psychoanalytischer Versuch zur Genese und Deutung der Krankheit Werthers in Goethes


Melancholie oder Leidenschaft? Ein psychoanalytischer Versuch zur Genese und Deutung der Krankheit Werthers in Goethes "Die Leiden des jungen Werthers"

Selbstmordsgründe: Melancholie oder Leidenschaft?
1. Auflage

von: Habib Tekin

12,99 €

Verlag: Grin Publishing
Format: PDF
Veröffentl.: 29.05.2015
ISBN/EAN: 9783656970545
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 31

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Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: k.A., Universität Mannheim (Neuere Germanistik), Veranstaltung: Goethes Werther, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wie froh bin ich, daß ich weg bin!“ und „[w]ie wohl ist mir’s, daß ich entschloßen bin.“ Man dürfte diese zwei Zitate als einen Rahmen für das ganze Werk "Die Leiden des jungen Werthers" von Johann Wolfgang von Goethe nennen, da die beiden Zitate aus dem Werther Roman die ganze Thematik sehr kurz punktgenau reflektieren. Wenn man die Zitate erweitern dürfte, könnte man sagen, dass der Protagonist dann folglich sagt: „Wie froh bin ich daß ich weg bin“ zu fliehen und „O wie wohl ist mir’s, daß ich entschloßen bin“ zu sterben.

Was sind aber die Gründe für Werthers Entschlossenheit sein Leben einen Punkt zu setzten? Genau um diese Frage soll es in der folgenden Hausarbeit gehen. Die vorliegende Arbeit untersucht demnach psychoanalytisch die Genese und Deutung der Krankheit von Werther. Aus der monoperspektivischen Erzählform wird Werthers innere Welt berichtend und reflektierend dargestellt. Ist es wirklich nur die Liebe oder wie sieht es auf mentaler Ebene Werthers aus? Demnach sind zentrale Elemente in dem ganzen Werk Werthers innere Welt, Melancholie, Leidenschaft und die Psychoanalyse.

Die Hausarbeit ist im Wesentlichen in zwei Teile aufgeteilt: dem theoretischen und analytischen Teil. Der Einstieg erfolgt durch die Darstellung der Psychoanalyse von Freud, in der die drei verschiedenen Entwicklungsstadien dargestellt werden, die für die weitere Interpretation und Analyse von Bedeutung sind. Im Anschluss folgt die Erläuterung des Melancholie-Begriffes von der Antike bis in das 18. Jahrhundert. Daraufhin erfolgt die Hinwendung zum analytischen Teil. Hier werden zentrale Besonderheiten Werthers anhand der Psychoanalyse gedeutet. Zentrales Element ist der Begriff der Familie; also Werthers reale Eltern. Die Mutterbindung lässt sich auch im Anschluss mit der imaginären Mutter näher erläutern, denn wo die Liebe nicht gelingt, so wird dies mit elterlicher Liebe zum Liebesobjekt, Lotte, ersetzt. Dies ist zugleich das stärkste Argument für Werthers Narzissmus.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: k.A., Universität Mannheim (Neuere Germanistik), Veranstaltung: Goethes Werther, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wie froh bin ich, daß ich weg bin!“ und „[w]ie wohl ist mir’s, daß ich entschloßen bin.“ Man dürfte diese zwei Zitate als einen Rahmen für ...