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Alzheimer-Krankheit als Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts in Deutschland


Alzheimer-Krankheit als Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts in Deutschland

Klassische Handlungsebenen sozialer Arbeit mit der betroffenen Zielgruppe: Angehörigenarbeit
1. Auflage

von: Beata Laible

20,99 €

Verlag: Grin Publishing
Format: PDF
Veröffentl.: 07.02.2011
ISBN/EAN: 9783640818815
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 108

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Beschreibungen

Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule RheinMain, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor etwa hundert Jahren entdeckte der deutsche Arzt Alois Alzheimer eine Hirnerkrankung unbekannter Ursache. Die von ihm damals als „seltene“ bezeichnete Krankheit, ist gegenwärtig zur Volkskrankheit geworden. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form von Demenz. Allein in Deutschland leben zurzeit mindestens eine Million Demenzkranke. Schätzungen zu Folge, werden es im Jahr 2030 zwischen 1,9 und 2,5 Millionen sein.
Die Alzheimer- Krankheit ist ein schleichender, unaufhaltsam fortschreitender Krankheitsprozeß, dessen Ursachen bisher nicht bekannt sind. Sie befällt nicht das gesamte Gehirn: betroffen sind vor allem die Bereiche der Hirnrinde, die für das Gedächtnis und für die Orientierung verantwortlich sind. Darüber hinaus greift das Leiden das Limbische System an, das bekanntlich als Sitz unserer Gefühle gilt. Der Krankheitsverlauf lässt sich in einigen Sätzen zusammenfassen: Der Abbau der psychischen und physischen Leistungen schreitet langsam voran. Der Erkrankte verliert mit der Zeit die Verbindung zur Welt und versinkt in Einsamkeit und Isolation. Er verändert seine Identität und wird zu einem anderen Menschen, der für die Umwelt nicht wiederzuerkennen ist. Die kontinuierliche Persönlichkeitsveränderung macht den Angehörigen zu schaffen und stellt eine zusätzliche Belastung dar.
Die Entwicklung, die eine Alzheimer-Erkrankung nimmt, ist tragisch und unfass-bar für den Betroffenen, der sein Schicksal kommen sieht. Ähnlich geht es den Angehörigen, die den Erkrankten über Jahre hinweg betreuen und das langsame, geistige Sterben eines geliebten Menschen begleiten. Zu wissen, wer der Mensch in der Vergangenheit war und welche negative Veränderung die Krank-heit Schritt für Schritt bei ihm verursacht, stellt die zentrale Herausforderung für die Angehörigen dar.
Das Leben mit einem Alzheimer-Erkrankten ist eine Balance aus Zuwendung und Überforderung, gemischt mit Gefühlen der Ratlosigkeit, des Ohnmacht und der Angst. Der Alltag ist durch das langsame Abschied nehmen geprägt und es ist ein Kunststück, das eigene Leben als Ehefrau, als Lebensgefährtin oder als Tochter in dieser Art zu meistern.
Die Krankheit bricht oft plötzlich und unerwartet in das Leben ein. Der Betreuende muss genauso schnell lernen, mit der veränderten Situation richtig umzugehen. Niemand wird allerdings mit einer solchen Situation leicht fertig.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule RheinMain, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor etwa hundert Jahren entdeckte der deutsche Arzt Alois Alzheimer eine Hirnerkrankung unbekannter Ursache. Die von ihm damals als „seltene“ bezeichnete Krankheit, ist gegenwärtig zur Volkskrankheit ...